29.01.2004 - Hamburg - Tosende See, Gischt spült über das Boot, Möwen kreischen, das Lostenschiff wirkt wie eine Nußschale gegebenüber dem Superfrachter aus Übersee, aber es gelingt dem Lotsen, ein bärtiger Seemann mit Wind- und Sonnendurchfurchtem Gesicht, die Einfahrt in den Hamburger Hafen. Das sind wohl eher die romantischen Vorstellungen über Hafenlotsen.
Aber gerade die Einfahrt in den Hamburger Hafen, auch sogenannte Revierfahrt, ist wohl eines der anspsruchvollsten Manöver in der Seefahrt. Vielleicht zu vergleichen mit Start und Landung eines Flugzeuges. Gerade weil in den letzten Jahren das hohe Schiffsaufkommen im Hamburger Hafen mehr und mehr zunimmt, die "Pötte" immer größer und schwerer werden, aber die Einfahrt zum Hafen sich kaum verändert. Das "Rangieren" erfordert hohe Konzentration, perfektes technisches Können, nautisches Geschick und Erfahrung, sowie sehr gute Kenntnisse über die Hafengegebenheiten. Lotsen, zusammengeschlossen in sogenannten Bruderschaften, bilden ein Team auf Zeit mit den Kapitänen der Schiffe, die im Hamburger Hafen anlegen wollen.
Neben allen Erfahrungen der Lotsen, hilft auch modernste Technik die "Pötte" an Ihr Ziel zu bringen. Herr Lindner, Ältermann der Brüderschaft Hamburger Hafenlotsen, sagt: "Mit Hilfe der modernen Emulationslösung der Firma INTRA-SYS werden die hohen Anforderungen sicher und effizient gelöst." INTRA-SYS sorgt mit seiner innovativen Softwarelösung im Bereich Host-Connectivity für einen performanten Informationsaustausch und damit für einen problemfreien Ablauf im IT-Bereich der Lotsen.
Weitere Informationen zu den Hamburger Hafenlotsen finden sie unter Hamburg-Pilot.